Samstag, 27. Mai 2017

Denk-Bar

Donald-T-News
Trumps Tochter trägt keine Schwimmweste
Hier lesen

Der dritte Krimi-Streich
Fakten-Check für die Mörderin
Hier lesen

Überblick-Bar


"Sender Zitrone"
Bekommt von der Polizei Saures
Notiert für Burgdorf

Sagenhaftes Wochenende
Über uns nur der Sternenhimmel 
Notiert für Isernhagen

Auf Bodes Hof
Rockiger und sanfter Abend
Notiert für Burgwedel

Alle am Ball
Inclusion mit Ex-Bundesligaschiri Florian Meyer
Notiert für Lehrte

Im Regionalmuseum
50 Jahre Saatgut-Geschichte    
Notiert für Sehnde

Drei tolle Tage
Schützenfest beginnt mit Kinderumzug
Notiert für Uetze

Druck-Bar

Kreisblatt als Flugblatt
Der frühe Tod 
Hier ausdrucken       

Burgdorfer Kinderfeste

Foto: Heinz-Peter Tjaden
Vorsitzender des Vereins
Organisiert von 2000 bis 2003
Vom Verein "Hilfe für Kinder in Burgdorf"
Am Muttertag draußen/Im November im Haus der Jugend/Ein Bilderbogen/Hier klicken 

Das Ende des Vereins
Per mail kaputt gemacht
Hier klicken 

Vorherseh-Bar

Notiert für Burgdorf

Vier tolle Festtage an der Aue

Burgdorf. Das Volks- und Schützenfest beginnt am 22. Juni um 15 Uhr mit einem vergnüglichen Nachmittag für die Kinder im Festzelt und endet am 25. Juni gegen Mitternacht mit einem Kehraus vor dem Rathaus in der Marktstraße. Das Programm 

"tagesschau"-Sprecherin im CulturCircus

Burgdorf. Der CulturCircus ist wieder in der Stadt und schlägt im Schlosspark seine Zelte auf. Die "tagesschau"-Sprecherin Linda Zervakis, 1975 als Tochter griechischer Eltern in Hamburg geboren, bringt am 15. Juni, 20 Uhr, ihr bei Rowohlt erschienenes Buch "Königin der bunten Tüte-Geschichten aus dem Kiosk" mit. Bis zu ihrem 30. Lebensjahr hat sie jeden Sonntag in Hamburg-Harburg im Kiosk ihrer Eltern gestanden. 

Ferien machen am Mittelmeer

Burgdorf. Die Stadtjugendpflege lädt Kinder und junge Leute von 13 bis 17 zu Campingferien in der Nähe von Barcelona ein. Auf dem Programm stehen vom 21. Juni bis 5. Juli Sport, Spiel, Spaß und Ausflüge. Weitere Informationen: Bernd Witte, Telefon 05136/89 83 28.   


Freie Plätze in KinderSpielTreff
Burgdorf. Im KinderSpielTreff des Kinderschutzbundes gibt es freie Plätze für Kinder von anderthalb bis 3. Weitere Informationen: Telefon 05136/2131.

Radler-Treffen in Sorgenser Mühle

Burgdorf. Mitglieder und Freunde des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs treffen sich an jedem ersten Mittwoch des Monats in der Sorgenser Mühle. Beginn ist immer um 19 Uhr.

Treffen talentierter Leute

Burgdorf. Erst wird geklönt, dann getauscht: Der Burgdorfer Talente-Tauschring (BUTT) trifft sich im Frauen- und Mütterzentrum. Weitere Informationen unter www.butt-web.de

Eltern und Kinder bilden Spielkreise

Burgdorf. Eltern mit Kindern bis 3 bilden jeden Freitag ab 9.30 Uhr im Sankt-Paulus-Familienzentrum Spielkreise.


Keine Langeweile-Jugendfeuerwehr!

Burgdorf. Jugendfeuerwehr - das ist mehr als Wasserschlauch halten und zum Hydranten flitzen. Jugendfeuerwehr - das ist auch Zeltlager aufschlagen, basteln und spielen, an Wettbewerben teilnehmen. Langeweile haben Kinder und junge Leute von 10 bis 16 bei der Jugendfeuerwehr also nicht. Sie treffen sich jeden Mittwoch von 17.30 bis 19 Uhr. Mehr weiß Jugendwart Frederic Neef, info@jugendfeuerwehr-burgdorf.net

"Benzin-Gespräche" im Schützenheim

Burgdorf. Tagestouren, Auslandsbesuche: Seit 12 Jahren gibt es einen Motorrad-Treff. Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat werden im Schützenheim ab 18.30 Uhr "Benzingespräche" geführt. 

Nur die Polizei mag Hermann Hoffmann nicht

Burgdorf. Hermann Hoffmann ist 16 Jahre alt gewesen, als er sich als Marinehelfer dem "Querfunken" widmete und seinen Freunden Grüße schickte. Nicht ganz legal war auch sein Piraten-"Sender Zitrone", den er in Celle gründete. Auf Sendung ging er 1955, dafür bekam er später eine Geldstrafe. Die Polizei legte den "Sender Zitrone" lahm, der WDR ließ die Dachkammermusik ab Ende 1962 wieder laufen. Hermann Hoffmann übernahm mehrere Sprechrollen. Über 600 Folgen wurden ausgestrahlt. Danach wurde es stiller um ihn, Hermann Hoffmann musste feststellen: "Irgendwann wird es nur noch Autofahrer-Radio geben. Die Leute wollen einfach nicht mehr konzentriert Radio hören." 1997 starb er im Alter von 62 Jahren. Noch einmal an ihn erinnert wird in der Ausstellung "Hermann Hoffmann: Achtung Aufnahme! Aus dem Leben eines Wellenbummlers", die bis zum 5. Juni im Stadtmuseum gezeigt wird.

Kleine Kinder krabbeln durch Mütterzentrum

Burgdorf. Im Frauen- und Mütterzentrum gibt es jeden Montag von 9.30 bis 11 Uhr eine Krabbelgruppe. Weitere Informationen: Telefon 05136/89 69 79.

Kulturelle Busfahrt

Burgdorf. Der Kulturverein "Scena" macht eine Kulturfahrt, die am 17. und 18. Juni nach Merseburg und Bad Lauchstädt führt. Weitere Informationen: Telefon 05136/62 68.

Die Geschichte des Fahrrades

Burgdorf. "Von der Laufmaschine zum Velomobil": Im Stadtmuseum wird bis 5. Juni 200 Jahre Fahrrad-Geschichte erzählt.

Ursula von der Leyen in der
Sankt-Pankratius-Kirche. 
Lieblingsorte in Burgdorf

Burgdorf. "Mich verbinden sehr viele persönliche Erinnerungen mit der Sankt-Pankratius-Kirche." Sagt die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Bürgermeister Alfred Baxmann mag den "Großen Stern" im Burgdorfer Holz: "Er ist schon als Kind das Ziel so mancher sonntäglichen Spaziergänge oder Radfahrten mit meinen Eltern oder Vergnügungen der Dachtmisser Dorfgemeinschaft gewesen." In einer Ausstellung werden bis zum 18. Juni in der KulturWerkStadt die Lieblingsorte prominenter und weniger prominenter Burgdorferinnen und Burgdorfer vorgestellt. Die Fotos stammen von Joachim Lührs. Die Ausstellung ist jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Der ermordete Hund und Christopher

 Burgdorf. Wer hat den Hund Wellington umgebracht? Wer hat ihn mit einer Mistgabel durchbohrt? Für diese Fragen interessiert sich nur einer: Christopher, ein Nachbarjunge mit Asberger-Syndrom. In seiner Welt muss Ordnung herrschen. Christopher ist ein Mathe-Genie, er kennt alle Länder dieser Welt und ihre Hauptstädte. Aufgeführt wird das Schauspiel "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone" nach dem Bestseller von Mark Haddon am 2. Juni, 20 Uhr, im Theater am Berliner Ring.

Keine Angst vor Lügen anderer

Burgdorf. Da "Moral eine Laune der Natur" ist, muss sich nach Auffassung des Kabarettisten Timo Wopp niemand vor Lügen anderer fürchten, denn wir belügen uns selbst viel häufiger. Der Auftritt des Oldenburger Wortakrobaten gehört zum 11. Burgdorfer Spargelempfang der Stadt Burgdorf und von Stadtmarketing Burgdorf am 1. Juni, 19 Uhr, im StadtHaus. Weitere Informationen: Telefon 05136/97 21 418. 

Anklick-Bar







    Notiert für Uetze

    Schützen feiern dreitägiges Fest.
    Kinder machen den Schützenfest-Anfang

    Uetze. Das Schützenfest beginnt am 26. Mai um 16 Uhr mit einem Umzug der Kinder, am 27. Mai steigt um 21 Uhr ein Ball mit der Band "Superiors", der Festumzug setzt sich am 28. Mai um 14.30 Uhr in Bewegung. Das ganze Programm hier 

    Gesellige Familientreffen

    Uetze. Dienstags von 9.30 bis 11.15 Uhr treffen sich im Familienhaus Mütter und Väter von ein- und zweijährigen Kindern, mittwochs von 9.30 bis 10.45 Uhr Mütter und Väter von Kindern im Babyalter. Weitere Informationen: Elke Salewski, Telefon 0162/204 64 83.

    Führungen durch Friedwald

    Uetze. Wann finden Führungen durch den FriedWald statt? Diese Frage wird auf www.friedwald.de beantwortet.

    Drei Frauen in Literaturcafé

    Uetze. Im Literaturcafé der "Alten Wassermühle" stehen am 2. Juni, 15 Uhr, Lesungen aus "Deine Juliet" von Mary Ann Shaffer und "Zwei alte Frauen" von Velma Wallis auf dem Programm. 

    Anklick-Bar








    Notiert für Lehrte

    Mit Florian Meyer alle am Ball

    Lehrte. "Es ist mir eine Herzensangelegenheit, für dieses Projekt die Schirmherrschaft übernehmen zu können", sagt der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Florian Meyer aus Burgdorf. Der SV 06 Lehrte bietet ab September inklusiven Fußball an. Trainiert wird immer samstags von 10 bis 12 Uhr in der Volksbank-Soccer-Arena. Weitere Informationen 

    Mit dem Bus zum Heidekloster

    Lehrte. Die Landfrauen machen am 14. Juni eine Busfahrt zum Heidekloster in Ebstorf. Weitere Informationen und Anmeldungen: Telefon 05175/2126. Anmeldeschluss ist am 23. Mai. 

    Anklick-Bar   










    Notiert für Sehnde

    50 Jahre Saatgut-Geschichte

    Rethmar. Im Regionalmuseum wird vom 28. Mai bis 27. August die Sonderausstellung "Bundessortenamt 1945 bis 2015-Saatgut im Wandel der Zeit" gezeigt. 
    Anklick-Bar






    😂

    Notiert für Isernhagen

    Programm gegen Langeweile

    Isernhagen. Die Jugendpflege vertreibt die Langeweile, auf dem Programm steht immer eine Menge, auch in den Ferien. Hier klicken

    Kinder toben und spielen

    Kirchhorst. Kinder ab 6 spielen, basteln und toben jeden Dienstag von 15 bis 17 Uhr im Jugendtreff. Weitere Informationen: Jugendpflege Isernhagen, Inga Otto, Telefon 0511/61 37 457.

    Jugendtrainer gesucht

    Neuwarmbüchen/Kirchhorst. Die JSG Neuwarmbüchen/Kirchhorst sucht Trainer, die beim Aufbau der Jugendarbeit helfen. Ein Trainerschein ist nicht erforderlich. Weitere Informationen: Jugendwart Hagen Storost, Telefon 0160/90 73 38 16.

    Sagenhaftes Wochenende im Weserbergland

    Isernhagen. Im Zelt oder unter dem Sternenhimmel übernachten, klettern und wandern: Söhne ab 10 verbringen vom 25. bis 27. August mit ihren Vätern ein sagenhaftes Wochenende im Ith. Weitere Informationen: Jugendpflege, Thomas Jüngst, Telefon 0511/61 53 40 30.

    So wasset freuher

    Isernhagen NB. Im Museumshof Wöhler-Dusche wird am 27. Mai das plattdeutsche Theaterstück "So wasset freuher" gezeigt. Die Vorstellung beginnt um 15.30 Uhr. Weitere Informationen: Ilma Dusche, Telefon 0511/73 44 69.

    Anklick-Bar









    Notiert für Burgwedel

    Mal so und mal so.
    Rockig und sanft

    Wettmar. Balladen und Rock´n´Roll, Pop und Jazz: "Gentle Groove" mit Sigrid Thöling aus Wathlingen, René Gilly aus Nienhagen und Werner Schellhas aus Wettmar gibt am 27. Mai auf Bodes Hof ein Konzert, das um 19.30 Uhr beginnt. 

    Spieler gesucht

    Wettmar. Der TSV Wettmar sucht Spieler für die 2. und die 3. Herrenmannschaft, für die Ü32, für die A-Jugend, die D-Jugend und die JSG Wettmar/Thönse/Kleinburgwedel.

    Montagschor sucht weitere Stimmen

    Großburgwedel. Geprobt wird jeden Montag von 19.30 bis 21.30 Uhr im Paulus-Gemeindehaus, der "MontagsChor" sucht noch Tenor- und Bass-Stimmen. Weitere Informationen: Telefon 0170/95 62 600, info@montagschor-burgwedel.de

    Mit Nadel und Faden

    Thönse. Im Gemeindesaal lernen Kinder ab 8 von der Patchwork-Gruppe den Umgang mit Nadel, Faden und Nähmaschine. Genäht wird vom 26. bis 30. Juni. Täglich zwischen 10 und 13 Uhr entstehen so Handytaschen, Kissenhüllen, Rucksäcke und Beutel. Anmeldungen unter bevenetta@t-online.de 


    Lieder für die Kinder

    Großburgwedel. Der Kinderliedermacher Volker Rosin gibt am 15. September in der Aula des Gymnasiums zwei Konzerte. Das erste beginnt um 15 Uhr, das zweite um 17 Uhr. Eintrittskarten gibt es in den Büchereien von Großburgwedel und Wettmar, in der Großburgwedeler Buchhandlung Böhnert und bei "Tintenkleks" in Wettmar.

    Blühende Frauenschuhe

    Großburgwedel. Der Naturschutzbund fährt am 27. Mai zum Burgberg bei Holzminden. Dort blüht die attraktivste Orchidee Niedersachsens, der Frauenschuh. Treffpunkt mit Auto ist um 13 Uhr der Parkplatz auf dem Domfrontplatz.

    Grillsaison beginnt

    Kleinburgwedel. Für die Männerklönrunde beginnt die Grillsaison am 7. Juni, die Grills stehen ab 16 Uhr vor dem Haus der Kirche.   


    Anklick-Bar








    Mittwoch, 24. Mai 2017

    Dritter Krimi-Streich

    Coverzeichnung
    "Tanzende Bäume"
    von Monka Schmidt-Rinke.
    Was ist wirklich real?

    Seit heute gibt es bei Amazon auch den dritten Teil meines Krimis "Die Mörderin, die unschuldig ist" über eine sechsfache Mutter, die wegen dreifachen Mordes angeklagt wird. Wieder verknüpfe ich Reales und Fiktives so, dass neue Fiktionen und neue Realitäten entstehen. 

    Hier bestellen

    Weitere Infos

    Wahrheitsgehalt prüfen

    Wie wahr sind die Geschichten, die ich in meinem Krimi erzähle? Hier ein Auszug: 


    „Spannend“, sagt eine Leserin.

    „Gut geschrieben“, meint der Besitzer des Cafés, der mich bei meinem ersten Besuch auf dem falschen Bein erwischt hat. Ich bin gerade umgezogen, noch sind nicht alle Umzugskartons ausgepackt, als ich Kaffeedurst bekomme. Ich leine meinen Hund an, schwinge mich auf mein Fahrrad, nach einem Kilometer steht am Straßenrand ein Schild, das für Kaffee, Kuchen und einen Mittagstisch wirbt. Ich stelle mein Fahrrad ab, gehe in das Café und werde von einem Mann mit Namen begrüßt, der hinter der Kuchentheke steht.

    „Erkennen Sie mich nicht mehr?“, fragt er mich.


    Während ich noch in meinem Gedächtnis krame, sagt er: „Wir haben mal in Hannover im gleichen Haus gewohnt.“

    Montag, 22. Mai 2017

    Tjaden tappt (212)

    Morden mit Bosch für 69,50 Euro.
    Hier bestellen
    Das Landgericht von München weiß, was Mörder wünschen

    Die ersten vier Teile meines Fortsetzungskrimis sind bereits bei Amazon und im Kindle-Shop erschienen ("Die Mörderin, die unschuldig ist", "Der dunkle Informationsfluss"), der fünfte Teil strebt seiner Vollendung entgegen, dabei werde ich freundlich unterstützt vom Landgericht in München, ein Gericht, das ich allen, die einen Mord planen, nur empfehlen kann:


    „Lies mal“, schlägt sie die Zeitung auf und zeigt auf einen Artikel mit der Überschrift „Verblüffendes Urteil“. Berichtet wird über einen Prozess vor dem Münchner Landgericht. Eine Frau, deren Alter nicht erwähnt wird, hat ihren Freund beim Sex mit einer Kreissäge getötet. Dafür bekommt sie zwölfeinhalb Jahre Gefängnis, denn:

    Obwohl das Opfer gefesselt war, eine Schwimmbrille trug und somit nichts sehen konnte, sah die erste große Strafkammer das Mordmerkmal der Heimtücke als nicht erfüllt an. Das Opfer sei arglos und auch wehrlos gewesen, sagte der Vorsitzende Richter Michael Höhne. Allerdings führte er ein Urteil aus dem Jahr 2007 an, in dem begründet wurde, dass das Opfer aufgrund seiner Arglosigkeit wehrlos sein müsse. Es müsse also einen Kausalzusammenhang geben. Wenn sich das Opfer selbst verteidigungsunfähig machen lässt, liege der Fall anders. Das Gericht war der Meinung, dass es nicht nachweisbar sei, dass die Frau ihren Freund töten wollte und ihn deshalb fesselte.

    „Aber immerhin findet das Gericht ihr Verhalten sittlich verwerflich“, überlege ich laut, ob ich den Artikel weiterlesen soll. „Ein Witzbold als Richter.“

    „Weiterlesen“, sagt Sabine Schneider. „Es kommt noch besser.“

    Auch das Mordmerkmal der Grausamkeit verneinte die Strafkammer. Grausam tötet, wer dem Opfer besondere Schmerzen oder Qualen zufügt. Die Tötung mit einer Kreissäge sei schon sehr „skurril und bizarr“, sagte Höhner, aber nicht grausam. Das Opfer sei binnen weniger Sekunden bewusstlos, beziehungsweise tot gewesen.

    Sofort tauchen vor meinen Augen Werbesprüche von Baumärkten auf.


    Schneller töten mit unserer Kreissäge Turbo plus. Schmerzlos, weil schnell, bestätigt die Mafia. Sägen Sie sich Ihre Leichen schmerzlos auf Kühlschrank-Format zurecht. Empfohlen vom Münchner Landgericht für Morde, die keine sind.

    Ende des Auszugs aus Teil 5 meines Krimis. Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

    "Die Mörderin, die unschuldig ist" Hier bestellen als Print Teil 1 und 2, als e-book Teile 1 bis 4

    Teil 3 und 4 als Print

    Donnerstag, 18. Mai 2017

    Polizeibericht

    Brandstifter zündeln in Scheune

    Klein-Lobke-10. März 2017. Die Polizei sucht Zeugen: In einer nach einer Seite offenen Scheune haben gestern Nachmittag gegen 16.30 Uhr 150 Strohballen Feuer gefangen, zwei Anhänger wurden Raub der Flammen. Ein 50-Jähriger alarmierte die Feuerwehr, die mehrere Stunden im Einsatz war. Den bisherigen Ermittlungen zufolge ist von Brandstiftung auszugehen.

    Holzstapel gehen in Flammen auf

    Lehrte-14. März 2017. Zwei Feuerwehrmänner haben gestern Abend gegen 17.45 Uhr eine Rauchsäule gesehen, die vor einer Holz- und Recyclingfirma aufstieg. Sie alarmierten ihre Kollegen. Auf dem Grundstück standen zwei Holzstapel in Flammen. Wahrscheinliche Ursache: Brandstiftung.

    Rentnerpaar um Ersparnisse gebracht

    Sehnde. Ein etwa 180 Zentimeter großer Mann mit kurzen dunklen Haaren und rundem Gesicht, der sich Roth nannte, und eine Anruferin, die sich als Enkelin ausgab, haben gestern Nachmittag ein 81 und 91 Jahre altes Ehepaar um seine Ersparnisse gebracht. Sie erbeuteten mit dem so genannten "Enkeltrick" 25 000 Euro. Die Anruferin behauptete, sie sei bei einem Notar in Braunschweig und brauche dringend Geld, das von Roth abgeholt werde. Dieser Gauner flüchtete mit der Beute.


    Ist das einer der
    beiden Räuber?
    Foto-Fahndung nach Räubern

    Lehrte-17. März 2017. Jetzt sucht die Polizei die beiden Räuber (um die 18 Jahre alt), die am 4. September vorigen Jahres einen 15-Jährigen nach einer S-Bahn-Fahrt auf einem Sportplatz überfallen haben, mit Bildern aus Überwachungskameras. Der Jugendliche, der betrunken war, stieg in Wunstorf ein, in Lehrte wachte er wieder auf. Die beiden Räuber boten ihm Hilfe an, da sich der 15-Jährige in Lehrte nicht auskannte. Sie stahlen ihm das Handy, die Geldbörse und das Sweatshirt.

    20. März 2017. Zwei Neunzehnjährige, die im Internet die Fahndungsfotos entdeckt haben, erschienen gestern Abend gegen 20.30 Uhr im Lehrter Polizeirevier. Sie bestritten die Tat.

    Tauben vor Feuer gerettet

    Lehrte-19. März 2017. Auf einem Hinterhof in der Gewerbestraße hat vorgestern gegen 16.50 Uhr ein Taubenschlag Feuer gefangen. Ein 40-Jähriger ließ die Tauben frei und alarmierte die Feuerwehr. Als die Feuerwehr eintraf, griffen die Flammen bereits auf einen Carport und auf Bäume über.

    23. März 2017. Brandursache ist ein technischer Defekt in der Elektroinstallation, teilte die Polizei heute mit.

    Einbruch mit blauem Ford

    Burgdorf-29. März 2017. Blitzeinbruch in Schmuckgeschäft: Das Auto haben die drei Einbrecher heute Morgen gegen 3 Uhr von einem Parkplatz einer Kfz-Werkstatt in der Rolandstraße gestohlen, sie fuhren zu einem Schmuckgeschäft am Spittaplatz und krachten mit dem blauen Ford Escort gegen die Schaufensterscheibe. Die Räuber stürmten ins Geschäft und schleppten ihre Beute in blauen Müllsäcken weg, das demolierte Auto ließen sie stehen. Ein 16- und ein 17-Jähriger sahen, wie die Einbrecher davonliefen.

    Polizei stoppt zu schnelles Drogen-Auto

    Lehrte-6. April 2017. Da ein 27-Jähriger zu schnell auf der A 2 unterwegs gewesen ist, wurde er gestern Nachmittag gegen 16.15 Uhr an der Raststätte Lehrter See Süd von der Polizei gestoppt. Die Beamten fanden in seinem VW Touareg 10 Kilogramm Marihuana. Der 27-Jährige wurde festgenommen.

    Kinderspielhaus in Flammen

    Klein Lobke-21. April 2017. Brandstifter haben auf einem Grundstück in der Lobker Straße ein Kinderspielhaus in Flammen aufgehen lassen. Als der Hauseigentümer gestern gegen 16.30 Uhr nach Hause kam, bemerkte er Rauch. Da eigene Löschversuche scheiterten, alarmierte der 66-Jährige die Feuerwehr. Das Feuer richtete einen Schaden von rund 1 000 Euro an. 

    52-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand

    Hänigsen-28. April 2017. Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus ist heute gegen 16 Uhr ein 52-Jähriger ums Leben gekommen. Den bisherigen Ermittlungen zufolge ist das Feuer in der Küche des Toten ausgebrochen, die Feuerwehr konnte nichts mehr für ihn tun. Alle anderen Hausbewohner retteten sich ins Freie.

    2. Mai 2017. Das Feuer ist von einem kaputten Kühlschrank verursacht worden, teilt die Polizei heute mit. 

    Strohballen in Flammen

    Isernhagen FB-1. Mai 2017. Auf einem Feld sind in der Nacht zum Samstag 15 Strohballen in Flammen aufgegangen. Eine 48-Jährige sah das Feuer und alarmierte die Polizei.

    Feuer richtet hohen Schaden an

    Altwarmbüchen-4. Mai 2017. Ein Feuer unter dem Dach eines Fachwerkhauses in der Eichendorffstraße hat gestern Abend einen Schaden von rund 400 000 Euro angerichtet. Ein Nachbar alarmierte die Feuerwehr, das Haus stand leer, weil es saniert wurde. Die Brandursache ist nach Angaben der Polizei nicht mehr zu ermitteln.

    Geräteschuppen geht in Flammen auf

    Katensen-9. Mai 2017. Ein Feuer in einem Gartenbaubetrieb hat heute Nacht einen Schaden in Höhe von rund 30 000 Euro verursacht. Ein Nachbar alarmierte gegen 1 Uhr die Feuerwehr, weil ein Geräteschuppen in Flammen stand. Die Strom- und Heizungsversorgung des Betriebes wurde zerstört.

    Vier Verletzte auf Zebrastreifen

    Burgdorf. Eine 19- und eine 22-Jährige sind heute Mittag auf der Bahnhofstraße von einem Citroen erfasst worden. Die 22-Jährige wurde schwer, die 19-Jährige leicht verletzt. Auch ihre beiden Begleiter erlitten leichte Verletzungen. Der Autofahrer kam aus dem Kreisverkehr und übersah die Fußgänger auf dem Zebrastreifen.

    Bus schleudert an Schülern vorbei-Fahrer schwer verletzt

    Großburgwedel-16. Mai 2017. Ein 52-Jähriger hat heute Mittag vor dem Schulzentrum völlig die Kontrolle über seinen Bus verloren. Schülerinnen und Schüler sprangen zur Seite, als der Bus gegen einen Zaun schleuderte, einen Baum umriss, ein Wartehäuschen zertrümmerte und einen anderen Bus streifte. Der Bus kam erst zum Stehen, als er den Busbahnhof wieder verließ und auf der anderen Straßenseite gegen einen Baum krachte. Der 52-Jährige musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Drei Schüler erlitten leichte Verletzungen.

    Räuber überfallen Hotel

    Lehrte-18. Mai 2017. Zwei mit Sturmhauben maskierte Räuber haben heute Morgen gegen 4 Uhr ein Hotel am Blauen See überfallen. Sie bedrohten einen 32-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe und flüchteten mit ihrer Beute in einem dunklen Auto mit polnischem Kennzeichen.  

    Mittwoch, 17. Mai 2017

    Zu früh gestorben

    Dieses Foto zeigt keine Naturlyriker,
    sondern den "Dachluke"-Vorsitzenden
    Frank Mehnert (links), den Garbsener
    CDU-Ratsherrn Otto-Georg Hoffmann
    (rechts) und mich.
    Foto: Anita Kreutzer. 
    Hauptperson segnet auf Seite 64 das Zeitliche

    So manche Geschichte nimmt ein überraschendes Ende: Liebesgeschichten tun es, Erzählungen tun es, Krimis tun es auch. Davon wird gelegentlich auch der Autor überrascht. Wie jenes Mitglied unseres damaligen Literaturvereins "Dachluke", der uns bei jedem Treffen aus seinem Krimi vorgelesen hat, bis er uns mitteilte: "Meine Hauptperson ist auf Seite 64 gestorben. Einfach so. Ich kann deshalb den Krimi nicht zu Ende schreiben." 

    Das fanden wir bedauerlich. Jedenfalls taten wir so, denn unser Literaturverein hatte bis dahin noch keinen Krimi-Autor hervorgebracht, obwohl er sich bereits einer gewissen Beliebtheit erfreute, weil die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" behauptet hatte, wir würden bei Lesungen vornehmlich Naturlyrik zu Gehör bringen, obwohl es in unseren Reihen auch keinen Naturlyriker gab. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich hier nur erwähne, weil auch in Zeitungen gelegentlich Dinge stehen, die überraschend sein können.

    Mir dagegen ist die Hauptperson in meinem Fortsetzungskrimi "Die Mörderin, die unschuldig ist" noch nicht weggestorben. Die Gefahr, dass die Angeklagte, die wegen dreifachen Mordes vor Gericht steht, doch noch unter meiner Tastatur das Zeitliche segnet, wird immer geringer, denn ich bin schon auf Seite 84 und erlebe Überraschendes auf andere Weise.

    In meinem Krimi versucht der Ich-Erzähler, den Fall auch mit Recherchen im Internet zu lösen. Dabei bin ich auf tatsächliche Fälle gestoßen, die Schwung in meinen ausgedachten Fall bringen. Auf ungeahnte Weise. 

    Heute habe ich den von mir ausgedachten Namen eines Kindes gegoogelt, das in meinem Krimi in einem Heim aufwächst. Ein Kind mit diesem Namen gibt es tatsächlich, bei Facebook schreibt dieses Kind im Jahre 2011, dass es sich nach seiner Familie sehnt. Deshalb muss ich in meinem Krimi dafür sorgen, dass niemand glaubt, das ich die Geschichte dieses Kindes erzähle.

    Doch es kommt noch toller: Die Angeklagte in meinem Krimi muss sich vor Gericht verantworten, obwohl sie die ihr zur Last gelegten Morde nie gestanden hat. Die Staatsanwaltschaft verlässt sich bei ihrer Anklage auf einen einzigen Zeugen, der zudem auch noch von der Unschuld der Angeklagten überzeugt ist. 

    Beim Googeln habe ich heute einen Kommentar aus der "Neuen Zürcher Zeitung" gefunden, in dem ein Prozessbeobachter sich darüber wundert, dass eine Frau wegen dreifachen Mordes verurteilt werden kann, obwohl alles für ihre Unschuld spricht, der Staatsanwalt habe weder bewiesen, dass die Frau am Tatort gewesen ist, noch habe man am Tatort Spuren von ihr gefunden:

    "Den Prozess vor dem Obergericht gegen die sogenannte Parkhaus-Mörderin (vgl. NZZ 19. 12. 01) habe ich im Publikum aufmerksam verfolgt. Dass die Angeklagte verwahrt wurde, erschien auf Grund der bewiesenen Serie von Brandlegungen und der Gewaltneigung nachvollziehbar. Rechtsstaatlich höchst fragwürdig und nicht überzeugend ist aber die Schuldigsprechung wegen dreifachen Mordes. Denn diese beruhte einzig auf dem Geständnis der psychisch höchst auffälligen, von Albträumen bedrängten, selbstdestruktiven und zu Selbstbezichtigung neigenden Frau. Völlig unverständlich ist das Fehlen auch nur einer einzigen Tatspur (DNS-Analyse) bei drei zum Teil heftigen Nahkämpfen, ebenso die fehlende Wiedererkennung der Täterin durch das überlebende Opfer. Mögliche suggestive Befragungen durch ehrgeizige Kriminalbeamte ohne Anwesenheit des Verteidigers oder Tonbandaufnahmen konnten nicht überprüft werden. Der Beweis der Täterschaft ist nicht erbracht. Es ist eher unwahrscheinlich, dass die Verurteilte die Täterin ist. Der Mörder dürfte noch frei herumlaufen."

    Keine Bange, ich bin auf weitere Überraschungen vorbereitet. Wenn ein Krimi sogar den Autor überrascht, muss er - also der Krimi -  ja nicht schlecht sein...

    "Die Mörderin, die unschuldig ist" Teil 1 und 2
    "Der dunkle Informationsfluss - Die Mörderin, die unschuldig ist" Teil 3 und 4  

    Donnerstag, 11. Mai 2017

    Tjaden tappt (211)

    Erschienen im Kindle-Shop.
    Toller Krimi-Autor bei Staatsanwaltschaft Hannover

    Einige wissen es bereits, andere werden es noch erfahren: Ich schreibe derzeit einen Krimi, der auf wahren Begebenheiten beruht. Die ersten vier Kapitel sind fertig, veröffentlicht habe ich "Die Mörderin, die unschuldig ist" bei Amazon und im Kindle-Shop. Mein Krimi ist also teilweise bereits real, die Veröffentlichung wird in meinem Krimi aber auch fiktiv. Sie soll zu weiteren Hinweisen führen, mit denen die Handlung vorangetrieben wird. Ich finde das spannend, Sie hoffentlich auch. Mein Krimi erzählt manchmal also über sich selbst. 

    Nicht nur über sich selbst erzählt hat leider vor vier Jahren der hannoversche Staatsanwalt Türkay, als ich ihn darauf hinwies, dass mich ein Mitarbeiter seiner Behörde belogen hatte, als er mir eine Entschädigung für schlampige Arbeit der Staatsanwaltschaft Hannover versprach. Bei seinem Anruf behauptete dieser Mitarbeiter, sein Name sei Wendt und er sei Rechtspfleger. Da er zuerst meine Mutter angerufen hatte, weil er mich telefonisch nicht erreichte, konnte ich das damals sogar beweisen, denn meine Mutter hatte sich den Namen und die Telefonnummer notiert. Als ich zurückrief, meldete er sich auch mit dem Namen Wendt. 

    Türkay behauptete in seiner Antwort, bei der Staatsanwaltschaft Hannover gebe es nur einen Wendt - und der sei Behördenleiter. Daraus schloss ich, dass ich vom Chef persönlich belogen worden war und verfasste diesen Text:

    Zweimal habe ich die Staatsanwaltschaft von Hannover gefragt, ob ich im November 2006 von einem Rechtspfleger mit Namen Wendt belogen worden bin, als mir eine Entschädigung versprochen wurde, oder ob es sich um den Chef persönlich handelte. Nach zwei Monaten eiert nun Staatsanwalt Türkay herum. Er schreibt: "...aufgrund des Umstandes, dass die Akten des Verfahrens 3744 Js 59979/03 nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist vernichtet wurden, (kann) heute nicht mehr nachvollzogen werden, wer damals Gesprächspartner des von Ihnen erwähnten Telefonats war. Abgesehen von dem Behördenleiter der Staatsanwaltschaft Hannover, Herrn Leitenden Oberstaatsanwalt Wendt, gibt es keinen anderen Bediensteten mit dem Namen Wendt  bei der Staatsanwaltschaft Hannover. Ich gehe nicht davon aus, dass es Herr Leitender Oberstaatsanwalt Wendt war, der mit Ihnen im November 2006 telefonierte, weil die Abwicklung von Asservaten nicht in den Zuständigkeitsbereich des Behördenleiters fällt." Dann bedauert Türkay noch, dass er mir keine "günstigere Mitteilung" machen könne.

    Ich kann wirklich nicht beurteilen, ob es für eine Staatsanwaltschaft günstiger ist, wenn dort zwei Leute Wendt heißen, oder ob man sich eine Staatsanwaltschaft wünschen sollte, die nur einen Wendt beschäftigt. Keinesfalls jedoch sollte man sich eine Staatsanwaltschaft wie die von Hannover wünschen, die sich um Hinweise der Polizei nicht kümmert, wenn es um die sachgemäße Lagerung von Computern geht, wie das in meinem Fall die Kripo von Garbsen 2004 der mir vorliegenden Akte zufolge zweimal getan hat.

    Im November 2006 habe ich übrigens einmal auch mit einem Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft von Hannover gesprochen, der sich Morich nannte. Wie oft, Herr Türkay, gibt es den bei Ihnen? Oder gehen Sie davon aus, dass die Staatsanwaltschaft von Hannover niemals jemanden einstellen würde, der Morich heißt?

    Staatsanwalt Türkay rät mir abschließend, dass ich einen Anwalt einschalten sollte, falls ich der Meinung sei, noch nicht verjährte Schadenersatzansprüche zu haben. Gegen wen soll ich die geltend machen? Wer garantiert mir dafür, dass Türkay im Klagefalle nicht behaupten würde, dass es die Staatsanwaltschaft von Hannover gar nicht gibt, weil in Hannover keine Ermittlungsbehörde existiere, die ordentliche Arbeit leiste?


    Mehr erfahren Sie aus diesem e-book

    1506 Mal angeklickt

    Da ich talentierte Krimi-Autoren gern fördere, habe ich über Türkay auch auf meinen Seiten http://staatsanwaltschafthannover.blogspot.de berichtet. Mein Loblied wurde bisher 1506 Mal angeklickt. 



    Mittwoch, 10. Mai 2017

    Tjaden tappt (180)

    Mein Jagdterrier Mike - wie er von
    mir gequält und vernachlässigt
    worden ist.
    Foto: Heinz-Peter Tjaden 
    Antwort an das Verwaltungsgericht Hannover auf das Schreiben vom 10. November 2016, Aktenzeichen 11 A 5408/15

    Ich habe recherchiert, ich habe gegoogelt, ich habe telefoniert, ich bin viel gereist, sogar in Genf war ich und besichtigte dort den Large Hadron Collider, den leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt. Ich konnte zwar nicht mit allen der 10 000 Wissenschaftler und Techniker sprechen, die dieses Projekt möglich machten, aber sogar der Hausmeister war der Meinung, dass Zeitreisen auf sozusagen absehbare Zeit nicht möglich sein werden. 

    Deswegen bitte ich Sie, auf das von Ihnen vermisste Gegengutachten für meinen vor einem Jahr verstorbenen Hund Mike erst einmal zu verzichten. Ich liefere es nach, sobald Genf grünes Licht gibt. Dann lasse ich mir während meiner Zeitreise in die Vergangenheit selbstverständlich von einem Experten bestätigen, dass es Mike sowohl am 15. als auch am 16. September 2015 gut gegangen ist. 

    Natürlich habe ich auch eine Kontaktaufnahme mit der Scientology Church in Erwägung gezogen, deren Mitglieder angeblich Raum und Zeit beherrschen. Da ich aber in der Vergangenheit Kritik an dieser Organisation geübt habe, wäre man dort sicherlich nicht sehr hilfsbereit gewesen. 

    Ich hoffe, dass mir vom Verwaltungsgericht nun nicht unterlassene Kontaktaufnahme vorgeworfen wird. Ich bitte um entsprechenden richterlichen Hinweis.

    In Ihrem Schreiben ist von einer "Fortnahme" meines Hundes am 16. September 2015 die Rede. Sie meinen sicherlich die Beschlagnahme nach fast einstündiger Belagerung meiner Wohnung durch Veterinäramt der Region Hannover und Polizei, die meines Erachtens gegen Artikel 13 des Grundgesetzes verstößt. 

    Ansonsten verweise ich auf die nachfolgenden Hinweise zu den Aussagen, die von den von mir benannten Zeuginnen und Zeugen vor Gericht gemacht werden, falls Sie geladen werden. Für die Verhandlung beantrage ich vorsorglich einen Termin vor dem 16. September 2015. Dann könnte mir das Gericht auch einen Experten empfehlen, der vom Gericht als Gutachter anerkannt wird.

    Auf dieses Schreiben bezieht sich meine Antwort

    Um ihn geht es. Foto: Tjaden
    Weihnachtspost vom Verwaltungsgericht

    24. Dezember 2016. Weihnachtspost am Heiligabend: Das Verwaltungsgericht Hannover hat mir eine Ladung für den 19. Januar geschickt. Die Verhandlung soll um 8.30 Uhr im Sitzungssaal 3 beginnen. Bei jedem anderen Gericht würde ich bei einem so frühen Termin auf eine Güteverhandlung schließen. Ob meine Zeugen geladen worden sind, wird mir nicht mitgeteilt. (Az. 11 A 5408/15)

    Keine Zeugen-keine Teilnahme 

    4. Januar 2017. Ich habe das Verwaltungsgericht per mail gefragt, ob meine Zeugen geladen werden. Die Antwort, die ich heute bekommen habe: "In der Verwaltungsrechtssache Tjaden ./. Region Hannover sind die von Ihnen angebotenen Zeugen nicht geladen worden." Außerdem habe ich darum gebeten, nicht erscheinen zu müssen, wenn meine Zeugen nicht geladen werden, weil ich auf die Teilnahme an einer Verhandlung mit offenbar feststehendem Ergebnis verzichten kann. Die Antwort: "Da Ihr persönliches Erscheinen nicht angeordnet ist, müssen Sie am Termin nicht teilnehmen."

    Auf der Zunge zergehen lassen

    Hannover-27. Januar 2017. Das hat schon vorher festgestanden: Die Tierheimkosten muss ich nicht tragen. Ansonsten ist meine Klage gegen das Veterinäramt abgewiesen worden. Aus der Begründung: "Soweit sich der Kläger gegen die tierschutzrechtliche Verfügung (des Veterinäramtes, gemeint ist die Beschlagnahme meines Hundes nach rund einstündiger Belagerung meiner Wohnung inclusive Polizeipräsenz) wendet, hat sich diese aufgrund des Todes des Hundes im November 2015 erledigt. Ein Rechtsschutzbedürfnis ist insoweit daher nicht (mehr) ersichtlich." Das gelte auch für Gebührenbescheide aus Oktober 2015 (von denen zwei inzwischen wieder zurückgenommen worden sind).

    Dass vom Verwaltungsgericht meine privaten Zeugen nicht angehört worden sind, begründet das Gericht mit der "vorrangigen Beurteilungskompetenz (beamteter Tierärzte), die jedenfalls durch die Beobachtungen einer Nichtveterinärin nicht entscheidungserheblich angegriffen werden kann". 

    Die Vernehmung des Burgdorfer Tierarztes, bei dem ich mit meinem Hund nach der Beschlagnahme gewesen bin, habe das Gericht abgelehnt, da sie "als unzulässiger Ausforschungsbeweis abzulehnen ist". Merke: Dieser Tierarzt hat mir privat versichert, dass das Veterinäramt lügt...(Az. 11 A 5408/15)

    Den Streitwert hat das Gericht auf 6137,37 Euro festgesetzt!


    Klagen und Vorschuss an Beklagte zahlen?

    20. April 2017. In Ihrer “Ankündigung der Zwangsvollstreckung” vom 11. April 2017 fordern Sie von mir 117,68 Euro “sonstige Verwaltungsgebühren", fällig am 10. November 2015, plus 18 Euro “Säumniszuschläge”, fällig am 11. November 2015.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand bei Nichtbegleichung einer Forderung der Region Hannover mit Säumniszuschlägen rechnen muss, wenn er – wie ich – vor dem Verwaltungsgericht gegen diese Forderung geklagt hat. Während eines laufenden Gerichtsverfahrens muss sicherlich niemand einen Vorschuss leisten.
    Wenn dann auch noch der Hund, um den es in diesem Verfahren geht, bereits tot ist, dürften Säumniszuschläge noch schwerer zu erklären sein. Da Sie mir auch noch damit drohen, ich müsse unter Umständen eine Vermögensauskunft leisten, teile ich Ihnen vorsorglich mit, dass ich eine solche bereits im Februar 2016 abgegeben habe. 

    Gezwungen wurde ich dazu von einer Immobilienfirma, die einen Sitz in Deutschland nur behauptet, und von zwei Polizeibeamten aus Wilhelmshaven, die gegen mich mit Lügen einen Prozesserfolg erzielten, der mich über 2000 Euro kosten sollte. Darüber berichte ich auf www.szenewilhelmshaven.de Diese mail werde ich – wie die ganze Hundegeschichte – auf www.burgdorferkreisblatt.de veröffentlichen. Die Immobilienfirma heißt Anjas Erste Property, die leicht zu googeln ist.

    Und wann bekomme ich die nächste Vollstreckungsankündigung?

    Burgwedel/Hannover-10. Mai 2017. "Dazu kann ich Ihnen mitteilen, dass gemäß § 80 Abs. 1 Verwaltungsgerichtsordnung Widerspruch und Anfechtungsklage eine aufschiebende Wirkung haben. Diese entfällt jedoch nach § 80 Abs. 2 Verwaltungsgerichtsordnung bei der Anforderung öffentlicher Abgaben und Kosten", schreibt mir heute das "Team Verbraucherschutz und Veterinärwesen" der Region Hannover. Deswegen müsse ich 135,68 Euro zahlen. Für die gibt es bereits eine "Ankündigung der Zwangsvollstreckung". Außerdem werden in dem Schreiben, das mich heute erreicht hat, weitere 89,68 Euro von mir verlangt. Eine Vollstreckungsankündigung gibt es noch nicht. Folgt die noch?

    So hat es angefangen